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Hochzeitsreise Vietnam: 14 Tage zwischen Hanoi, Halong-Bucht & Da Nang

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Auf der Suche nach dem passenden Reiseziel für unsere Hochzeitsreise stand Vietnam nicht unbedingt von Anfang an ganz oben auf unserer Liste. Wenn man an eine Hochzeitsreise denkt, kommen einem schließlich schnell klassische Fernreiseziele wie die Malediven, Seychellen oder Thailand in den Sinn. Den ganzen Tag am Strand zu liegen, das sind aber einfach nicht wir. Wir wollten auf unserer Hochzeitsreise viel sehen und erleben, gleichzeitig aber auch Zeit am Meer verbringen und ein paar entspannte Tage am Strand genießen. Also suchten wir nach einem Reiseziel, das beides miteinander verbindet – und sind schließlich bei Vietnam gelandet.

Einige Reiseziele passten deshalb von Anfang an nicht so richtig zu unseren Vorstellungen. Länder wie China oder Japan wären für uns zwar spannende Reiseziele gewesen, boten aber nicht die Kombination aus Rundreise und Strand, die wir uns für unsere Flitterwochen gewünscht hatten. Thailand hätte dagegen perfekt gepasst, allerdings waren wir erst im Jahr zuvor dort. Und bei vielen beliebten Fernreisezielen in der Karibik fiel unsere Reisezeit mitten in die Regenzeit.

Vietnam schien dagegen genau das zu bieten, was wir gesucht hatten: Sightseeing, Kultur, Natur und Abenteuer, kombiniert mit Meer und Strand. Die Entscheidung war damit ziemlich schnell getroffen.

In diesem Beitrag zeige ich euch unsere Vietnam-Route für zwei Wochen, welche Hotels wir gewählt haben, welche Alternativen sich lohnen und für wen Vietnam als Honeymoon-Destination meiner Meinung nach besonders gut geeignet ist.

Hochzeitsreise Vietnam – auf einen Blick

  • 💑 Für wen es sich lohnt: Paare, die auf ihrer Hochzeitsreise nicht nur am Strand liegen, sondern Sightseeing, Kultur und Strand miteinander verbinden möchten
  • 📅 Dauer: mindestens 2 Wochen, besser 3–4 Wochen
  • 🗺️ Unsere Route für 14 Tage: Frankfurt → Singapur → Hanoi → Halong-Bucht → Hanoi → Da Nang → Singapur → Frankfurt
  • 🏨 Unsere Hotels: Lavender Central Hotel* & Hanoi E Central Hotel* (Hanoi), Doria Cruise* (Halong-Bucht), Vinpearl Melia Da Nang Riverfront* (Da Nang)

Für wen lohnt sich eine Hochzeitsreise nach Vietnam?

Für mich ist Vietnam vor allem dann eine tolle Destination für die Flitterwochen, wenn ihr nicht nur am Strand liegen, sondern gemeinsam etwas erleben und neue Orte erkunden möchtet.

Vietnam ist unglaublich abwechslungsreich. Ihr könnt morgens durch die wuselige Altstadt von Hanoi laufen, am nächsten Tag an Bord einer Kreuzfahrt zwischen beeindruckenden Kalksteinfelsen durch die Halong-Bucht fahren und wenige Tage später an einem langen Sandstrand in Da Nang liegen. Dazu kommen historische Städte wie Hội An und Huế, Tempel, Märkte, gutes Essen und eine völlig andere Kultur.

Wer dagegen vor allem einen klassischen Badeurlaub sucht, für den würde ich eher andere Ziele empfehlen. Die Malediven sind dafür natürlich ein Klassiker, aber auch Thailand hat meiner Meinung nach noch mehr wirklich idyllische und traumhafte Strände zu bieten.

Das bedeutet nicht, dass Vietnam keine schönen Strände hat, ganz im Gegenteil. Besonders die Region rund um Da Nang, Nha Trang oder auch Phu Quoc eignet sich hervorragend für einen Strandurlaub. Da Nang verbindet beispielsweise einen langen Sandstrand mit einer großen Auswahl an Hotels, Restaurants und Cafés und ist gleichzeitig ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in Zentralvietnam.

Wenn ihr euch für eure Flitterwochen nicht zwischen Entdecken und Entspannen entscheiden möchtet, ist Vietnam eine gute Wahl. Genau diese Mischung war für uns ausschlaggebend.

Noch mehr Reisetipps gefällig?
Ich persönlich liebe die Reiseführer von Vis-à-Vis. Dort findest du neben guten Routenvorschlägen für deine Rundreise auch informative Doppelseiten zu unterschiedlichen Themen, wie „Vietnam für Foodies“ oder „Vietnams Strände“. Auch besonders spannende Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Literaturtempel in Hanoi oder das UNESCO-Welterbe My Son werden auf ausführlichen Doppelseiten vorgestellt. Perfekt also, wenn du dich noch ausführlicher über Vietnam informieren und deine ganz persönliche Route zusammenstellen möchtest.
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Beste Reisezeit für Flitterwochen in Vietnam

Die beste Reisezeit für Vietnam hängt stark davon ab, welche Regionen ihr besuchen möchtet. Durch die große Nord-Süd-Ausdehnung des Landes unterscheidet sich das Klima je nach Region deutlich. Grundsätzlich gelten März bis Mai als besonders günstige Monate, wenn ihr mehrere Regionen Vietnams auf einer Reise miteinander verbinden möchtet.

  • Hanoi: Besonders angenehm sind April bis Juni sowie September bis Dezember. Von Juni bis August ist es sehr heiß, schwül und regnerisch. Im Winter kann es dagegen überraschend kühl und neblig werden.
  • Halong-Bucht: Die besten Monate für eine Kreuzfahrt sind April bis Juni sowie September bis November. Dann sind die Chancen auf sonniges Wetter und angenehme Temperaturen besonders gut. Von Juni bis August kann es dagegen heiß, feucht und stürmisch werden. Tropische Stürme können in dieser Zeit auch zu kurzfristigen Kreuzfahrtabsagen führen.
  • Zentralvietnam: Für Da Nang, Hội An und Huế sind vor allem März bis Mai eine gute Reisezeit. Dann ist es warm, meist sonnig und noch nicht zu heiß. In den Sommermonaten wird es zunehmend heiß, während ab etwa September die Regenzeit beginnt und besonders Hội An und Huế häufiger von starken Regenfällen betroffen sind.
  • Südvietnam: Rund um Ho-Chi-Minh-Stadt und das Mekong-Delta ist es ganzjährig warm. Von Mai bis November kommt es häufiger zu kräftigen Regenschauern, vorwiegend am Nachmittag. Dezember bis April sind trockener und sonniger. Für Phú Quốc eignen sich besonders Oktober bis Juni, während Juli bis September als stürmischere und regenreichere Monate gelten.

Ausführlichere Informationen über die beste Reisezeit für eine Reise nach Vietnam findest du auf der offiziellen Webseite der Nationalen Tourismusbehörde Vietnams.

Beste Reisezeit Vietnam: Unsere Erfahrung im Juni

Wir selbst waren Mitte bis Ende Juni in Vietnam. Und wenn ich sage, dass es warm war, dann meine ich wirklich warm. Teilweise war es so heiß und schwül, dass wir nach zehn Minuten in der Sonne komplett durchgeschwitzt waren. Für Sightseeing war das, offen gesagt, schon fast zu warm. Wir haben unser Programm trotzdem tapfer durchgezogen, würden rückblickend aber definitiv empfehlen, nicht zu viele Programmpunkte auf einen Tag zu packen. Gerade auf einer Hochzeitsreise möchte man schließlich nicht von morgens bis abends von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen.

Ein paar Tipps für Vietnam im Sommer, die sich für uns bewährt haben:

  • Plant zwischendurch bewusst Pausen im Hotel, im Schatten oder in einem Café ein. Gerade auf einer Hochzeitsreise muss nicht jede Minute verplant sein.
  • Für mittlere bis längere Strecken ist ein Grab Gold wert: Die Autos sind klimatisiert und eine Fahrt durch die Stadt war für uns regelmäßig eine kleine Erholungspause von der Hitze.
  • Guter Sonnenschutz gehört unbedingt ins Gepäck: Sonnencreme, Sonnenhut und je nach Tagesprogramm auch ein kleiner Sonnenschirm.
  • Rechne mit gelegentlichen Gewittern und leichtem Regen. Bei uns kamen sie meist abends und waren auch relativ schnell wieder vorbei.

Unsere Vietnam-Route für 2 Wochen

Für unsere Flitterwochen hatten wir insgesamt zwei Wochen in Vietnam eingeplant. Wir flogen von Frankfurt mit Singapore Airlines nach Singapur und verbrachten dort zunächst zwei Nächte. Danach ging es, ebenfalls mit Singapore Airlines, weiter nach Hanoi.

Unsere Route sah so aus: Frankfurt → Singapur → Hanoi → Halong-Bucht → Hanoi → Da Nang → Singapur → Frankfurt

Für unsere Reise haben wir die zwei Wochen ungefähr so aufgeteilt: 2 Nächte Singapur, 3 Nächte Hanoi, 1 Nacht auf der Doria Cruise in der Halong-Bucht und anschließend 1 Woche in Da Nang. Nach der Rückkehr von der Kreuzfahrt verbrachten wir noch eine weitere Nacht in Hanoi, bevor es weiter nach Da Nang ging.

Ich persönlich fand diese Aufteilung für eine erste Vietnamreise ziemlich gelungen, weil wir dadurch sehr unterschiedliche Facetten des Landes kennengelernt haben: die quirlige Hauptstadt, die Halong-Bucht und die entspanntere Küstenregion Zentralvietnams rund um Da Nang mit vielen beliebten Ausflugszielen.

Hanoi: die quirlige Hauptstadt Vietnams

Unser erster Stopp in Vietnam war Hanoi. Die Hauptstadt ist laut, wuselig, chaotisch und gleichzeitig unglaublich faszinierend. Roller fahren scheinbar aus allen Richtungen durch die Straßen, überall gibt es kleine Restaurants und Cafés und an jeder Ecke passiert irgendetwas. Gerade für die ersten Tage in Vietnam fand ich Hanoi perfekt, weil man hier sofort in die vietnamesische Kultur eintaucht.

Besonders schön fanden wir die Altstadt, das Old Quarter, in der ihr stundenlang durch die kleinen Straßen schlendern, shoppen und euch durch die vielen Geschäfte treiben lassen könnt. Abends wird es hier noch lebendiger, wenn der Nachtmarkt öffnet. Rund um den Hoan-Kiem-See mit dem Ngoc-Son-Tempel und dem Schildkrötenturm lässt sich ebenfalls wunderbar spazieren. Ein besonderes Erlebnis ist außerdem die Train Street, an der mehrmals täglich ein Zug nur wenige Zentimeter an den Häusern vorbeifährt. Wenn ihr euch für Geschichte und Kultur interessiert, könnt ihr zudem den Literaturtempel, das Hoa-Lo-Gefängnismuseum oder die Zitadelle Thăng Long besuchen. Auch das Ho-Chi-Minh-Mausoleum mit dem angrenzenden Museum, seinem ehemaligen Wohnhaus und der Ein-Säulen-Pagode gehört zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Hanois.

Und natürlich darf in Hanoi auch das vietnamesische Essen nicht fehlen. Wir waren dafür unter anderem im MẸT Vietnamese Restaurant, das mehrere Standorte in der Stadt hat. Dort könnt ihr euch durch verschiedene vietnamesische Gerichte probieren und bekommt einen guten Eindruck von der lokalen Küche.

Von Hanoi ging es für uns anschließend weiter zur Halong-Bucht, die wir in etwa zwei Stunden erreichten.

Halong-Bucht: zwei Nächte auf dem Kreuzfahrtschiff

Als begeisterte Kreuzfahrer war die zweitägige Kreuzfahrt eines der absoluten Highlights unserer Flitterwochen. Und gleichzeitig eines der Erlebnisse, an die wir uns vermutlich noch sehr lange erinnern werden. Zwei Nächte mitten in dieser beeindruckenden Landschaft zu verbringen, morgens mit Blick auf die Kalksteinfelsen aufzuwachen und tagsüber die Buchten und Inseln zu erkunden, war für uns etwas ganz Besonderes.

Wir verbrachten zwei Nächte an Bord der Doria Cruise* und erkundeten dabei die Lan-Ha-Bucht. Sie liegt südlich der bekannten Halong-Bucht und ist ebenfalls von den beeindruckenden Kalksteinformationen geprägt. Gleichzeitig empfanden wir die Lan-Ha-Bucht als etwas ruhiger und weniger überlaufen, was das Erlebnis für uns noch besonderer gemacht hat.

Ein echtes Highlight war für uns auch das Kajakfahren durch die Bucht. Wir waren zuvor tatsächlich noch nie Kajak gefahren und hatten dementsprechend ein bisschen Respekt davor. Am Ende war es aber genau diese kleine Überwindung, die den Ausflug so besonders gemacht hat. Mit dem Kajak zwischen den imposanten Felsen durch das ruhige Wasser zu paddeln, war eine völlig neue Erfahrung und definitiv einer dieser Momente unserer Hochzeitsreise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

➤ Hier findest du den ausführlichen Reisebericht über die Kreuzfahrt durch die Halong-Bucht.

Nach zwei Nächten auf dem Wasser ging es wieder zurück nach Hanoi, bevor wir schließlich mit Vietnam Airlines nach Da Nang weiterflogen.

Da Nang: Strand, Sightseeing & perfekte Ausgangslage für Ausflüge

Da Nang wird aufgrund seiner langen Strandpromenade, der modernen Hochhäuser und der vielen Strandresorts auch gerne als das Miami Vietnams bezeichnet. Ganz so begeistert waren wir von der Stadt allerdings nicht. Im Vergleich zu Hanoi fanden wir Da Nang weniger schön zu Fuß zu erkunden, weshalb bei uns auch deutlich häufiger ein Taxi zum Einsatz kam. Dafür ist die Stadt ein richtig guter Ausgangspunkt, wenn ihr Zentralvietnam erkunden möchtet.

In und rund um Da Nang gibt es einiges zu entdecken. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Drachenbrücke, die vor allem abends ein echter Hingucker ist, und der Nachtmarkt. Auch die Marble Mountains mit ihren Höhlen und Tempeln sowie die Son-Tra-Halbinsel mit der beeindruckenden Lady-Buddha-Statue und der Linh-Ứng-Pagode gehören zu den Highlights.

Ein besonders schönes Highlight für uns war das East West Brewing direkt am Strand von Da Nang. Bei einem kühlen Bier – oder für mich eher mit einer kühlen Kokosnuss – konnten wir hier gemütlich sitzen und den Blick auf den Strand genießen.

Aber rund um Da Nang gibt es auch viele spannende Ausflugsziele. Hội An ist vor allem für die gut erhaltene Altstadt mit ihren bunten Laternen bekannt, Huế für die ehemalige Kaiserstadt und ihre historischen Bauwerke. In Mỹ Sơn könnt ihr alte Tempelanlagen der Cham-Kultur entdecken, während die Ba Na Hills mit der Golden Bridge vor allem wegen der spektakulären Brücke hoch über den Bergen einen Besuch wert sind. Gerade die zentrale Lage macht Da Nang zu einem praktischen Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden.

Unsere Hotels in Vietnam

Bei der Auswahl unserer Hotels in Vietnam haben wir vor allem auf eine zentrale Lage geachtet. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach: In Vietnam gibt es so viel zu sehen, dass wir möglichst wenig Zeit mit langen Wegen verbringen wollten.

Preislich ist für jedes Budget etwas dabei: Die günstigsten Unterkünfte starten schon bei wenigen Euro pro Nacht, gleichzeitig gibt es auch viele schöne Hotels und Resorts im höheren Preissegment. Und wenn man sich auf der Hochzeitsreise auch mal ein schöneres Hotel oder Resort gönnen möchte, geht das in Vietnam auch relativ günstig.

Unsere Hotels in Hanoi: Lavender Central Hotel & Hanoi E Central Hotel

In Hanoi würde ich euch empfehlen, möglichst im oder direkt am Old Quarter zu wohnen. So könnt ihr viele Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Cafés und Märkte zu Fuß erreichen und erlebt das lebendige Treiben Hanois direkt vor der Hoteltür.

Wir haben auf unserer Reise in zwei verschiedenen Hotels in Hanoi übernachtet: das Lavender Central Hotel*, in dem wir die ersten drei Nächte verbracht haben, und das Hanoi E Central Hotel* für unsere letzte Nacht nach der Kreuzfahrt durch die Halong-Bucht. Beide liegen sehr zentral im Old Quarter und nur wenige Gehminuten vom Hoan-Kiem-See entfernt. Die Zimmer waren für unseren Aufenthalt vollkommen ausreichend und gut klimatisiert. Auch das Frühstück war in beiden Hotels ähnlich aufgebaut: Es gab ein Buffet, zusätzlich konnte man aber auch verschiedene Gerichte direkt am Tisch bestellen, die frisch zubereitet wurden, zum Beispiel Omelette oder Pancakes.

Besonders positiv ist uns in beiden Hotels das unglaublich freundliche und herzliche Personal in Erinnerung geblieben. Man hat sich wirklich bemüht, unseren Aufenthalt besonders schön zu machen und dafür zu sorgen, dass wir uns wohlfühlen. Sogar unser Bett wurde in beiden Hotels liebevoll geschmückt. Für einen Städtetrip nach Hanoi würden wir deshalb beide Hotels aufgrund ihrer zentralen Lage und der herzlichen Atmosphäre wieder in Betracht ziehen.

Unser Hotel in Da Nang: Vinpearl Melia Da Nang Riverfront

In Da Nang standen wir vor der Frage, ob wir uns für unsere Flitterwochen ein schönes Strandresort gönnen oder lieber zentral in der Stadt wohnen möchten. Die meisten der schönen Resorts liegen etwas außerhalb des Stadtzentrums und sind entsprechend teurer. Für Ausflüge hätten wir dadurch häufig einen Transfer organisieren oder bei Touren mit Abholung aus dem Stadtzentrum einen Aufpreis bezahlen müssen.

Da wir beide nicht den ganzen Tag am Strand verbringen möchten, sondern auf unseren Reisen gerne viel sehen und erleben, haben wir uns letztendlich für ein zentral gelegenes Hotel entschieden: das Vinpearl Melia Da Nang Riverfront*. Von dort waren es nur wenige Gehminuten bis zur berühmten Drachenbrücke und auch das Einkaufszentrum Vincom Plaza lag direkt in der Nähe.

Für unsere Reise war das im Nachhinein eine gute Entscheidung. Wir konnten einige Dinge direkt zu Fuß erreichen oder uns spontan ein Grab nehmen, was für kürzere Strecken innerhalb der Stadt meistens zwischen 1 und 4 € pro Strecke gekostet hat. So konnten wir flexibel unterwegs sein, ohne jeden Tag längere Fahrten vom Strandresort in die Stadt einplanen zu müssen.

Außerdem gab es in und rund um Da Nang so viel zu entdecken, dass wir es ohnehin gar nicht so häufig an den Strand geschafft hätten.

Wer bei einer Hochzeitsreise nach Vietnam nach dem Sightseeing dagegen vor allem entspannte Tage am Meer verbringen möchte, findet in Da Nang auch einige schöne Strandhotels und Resorts. Interessante Alternativen sind beispielsweise:

So könnt ihr eure Reise ganz bewusst etwas luxuriöser und entspannter gestalten und zwischen Sightseeing und Strandtagen wechseln.

Wie viele Tage sollte man für Vietnam einplanen?

Im Nachhinein würde ich sagen: Zwei Wochen sind für Vietnam eigentlich fast zu kurz. Natürlich könnt ihr auch in 14 Tagen schon viele verschiedene Orte kennenlernen und einiges vom Land sehen. Trotzdem bietet Vietnam so viele unterschiedliche Regionen und Sehenswürdigkeiten, dass man problemlos drei oder sogar vier Wochen dort verbringen könnte, ohne dass es langweilig wird.

Vietnam-Flitterwochen für 3 oder 4 Wochen: mögliche Route

Wenn ihr mehr Zeit habt, würde ich die zusätzliche Zeit nutzen, um noch weitere Regionen Vietnams kennenzulernen.

  • Im Norden bieten sich zum Beispiel Sapa oder der Ha-Giang-Loop an. Wer gerne Berge, beeindruckende Landschaften und etwas Abenteuer mag, kann dort noch einmal eine ganz andere Seite Vietnams kennenlernen.
  • In Zentralvietnam könnt ihr beispielsweise Nha Trang ergänzen, wenn ihr euch für eure Flitterwochen etwas mehr Strand und Erholung wünscht.
  • Und auch der Süden Vietnams bietet mit Ho-Chi-Minh-Stadt, dem Mekong-Delta und Phu Quoc noch einige spannende Ziele. Ho-Chi-Minh-Stadt ist vor allem für alle interessant, die gerne Städte erkunden und noch mehr Kultur, Streetfood und Großstadtleben erleben möchten. Phu Quoc eignet sich dagegen besonders, wenn ihr noch mehr Strand und Erholung in eure Flitterwochen einbauen möchtet. Die Insel gehört zu den bekanntesten Strandzielen Vietnams und eignet sich gut, um die Reise mit ein paar entspannten Tagen am Meer ausklingen zu lassen.

Vietnam als Honeymoon-Destination: unser Fazit

Würden wir Vietnam als Ziel für eine Hochzeitsreise wieder wählen? Ja. Allerdings nicht unbedingt für jeden. Wenn ihr von eurer Hochzeitsreise vor allem erwartet, zwei Wochen in einem luxuriösen Resort am perfekten weißen Sandstrand zu verbringen, würde ich euch wahrscheinlich andere Reiseziele empfehlen. Wenn ihr aber genau wie wir Abwechslung möchtet, ist Vietnam eine unglaublich spannende Honeymoon-Destination.

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