Berlin ist eine Stadt voller Geschichte, Kultur und Leben – eine Metropole, die niemals schläft und in der es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt. Von historischen Wahrzeichen über weltberühmte Museen bis hin zu lebendigen Vierteln mit Street Art: Die deutsche Hauptstadt bietet für jeden Geschmack etwas. In diesem ausführlichen Reiseführer stelle ich dir die schönsten und wichtigsten Berlin Sehenswürdigkeiten vor – mit praktischen Tipps, Insider-Infos und allem, was du für deinen Städtetrip nach Berlin wissen musst.



Praktische Reisetipps für Berlin
- Tipps für die Anreise: der Flixtrain* ist eine gute und kostengünstige Alternative zur Deutschen Bahn, um von vielen anderen Großstädten Deutschlands nach Berlin zu reisen.
- Wo übernachten in Berlin? Berlin ist eine weitläufige Stadt mit 12 Bezirken und einer Fläche von 892 Quadratkilometern. Daher lohnt es sich, eine zentrale Unterkunft zu wählen, um unnötig lange Fahrtwege zu vermeiden. Besonders empfehlen kann ich dir das moderne und gut gelegene Motel One Berlin* am Alexanderplatz.
- Fortbewegung innerhalb Berlins: Berlin verfügt über ein gutes öffentliches Verkehrsnetz, das aus U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bussen besteht. Für Touristen ist das die beste und günstigste Möglichkeit, sich in der Stadt fortzubewegen. Berlin ist in die Tarifzonen AB und ABC unterteilt. Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins zu erreichen reicht ein AB-Ticket (Innenstadt). Ein ABC-Ticket brauchst du nur, wenn du zum Flughafen BER oder nach Potsdam möchtest.
- Lohnt sich die Berlin WelcomeCard? Wenn du häufig öffentliche Verkehrsmittel nutzt oder viele Sehenswürdigkeiten und Museen auch von innen besichtigen möchtest, lohnt sich der Kauf der Berlin WelcomeCard*. Sie ermöglicht unbegrenzte Fahrten mit Bus, Bahn und S-Bahn und bietet zusätzlich Rabatte bei zahlreichen Attraktionen. Sie gilt für Fahrten innerhalb der ABC-Zone, das heißt auch für die Fahrt zum Flughafen.
- Nur wenig Zeit in Berlin? Wenn du nur einen Tag in Berlin hast, musst du deine Zeit gut einteilen, um die wichtigsten Highlights zu sehen. Ich habe einen eigenen Blogbeitrag geschrieben, in dem ich dir eine perfekte Route für 1 Tag in Berlin vorstelle.
Noch mehr Reisetipps gefällig?
Berlin hat so viele Facetten, dass man selbst nach mehreren Besuchen ständig Neues entdeckt. Genau deshalb lohnt sich ein guter Reiseführer. Diese zwei Bücher habe ich bei jeder Berlin Reise mit im Gepäck:
➤ GuideMe Reiseführer Berlin* mit Tipps von @laurralucie
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Alle Berlin Sehenswürdigkeiten im Überblick auf der Karte
Um dir die Orientierung zu erleichtern, habe ich alle Sehenswürdigkeiten auf einer interaktiven Karte markiert. So kannst du auf einen Blick sehen, wo sich die verschiedenen Highlights befinden und deine Route optimal planen. Die Karte zeigt dir auch, welche Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und gut kombiniert werden können.
Die besten Sehenswürdigkeiten in Berlin für deinen Städtetrip
Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor ist ohne Zweifel DAS Wahrzeichen Berlins und ein absolutes Muss für jeden Besucher. Das 26 Meter hohe klassizistische Bauwerk wurde zwischen 1788 und 1791 nach Plänen von Carl Gotthard Langhans erbaut und ist das einzige erhaltene von ursprünglich 18 Stadttoren Berlins. Die beeindruckende Quadriga – ein Streitwagen mit vier Pferden, gezogen von der Siegesgöttin Victoria – krönt das Tor. Während der deutschen Teilung lag das Brandenburger Tor im Sperrbereich zwischen Ost und West und wurde zum Symbol der Teilung. Mit dem Fall der Mauer 1989 entwickelte es sich zum Symbol der Wiedervereinigung.
Direkt vor dem Tor liegt der Pariser Platz. Hier ist fast immer etwas los, neben Touristen aus aller Welt findest du hier auch immer wieder Straßenkünstler und Musiker. Der Platz wird von prächtigen Gebäuden gesäumt, darunter das Hotel Adlon Kempinski, die Akademie der Künste und die französische und amerikanische Botschaft.
Das Brandenburger Tor ist der perfekte Ausgangspunkt für deine Erkundungstour durch Berlin. In Gehweite befinden sich unter anderem:
- Der Reichstag (ca. 7 Minuten zu Fuß)
- Das Holocaust-Mahnmal (ca. 3 Minuten)
- Der Potsdamer Platz (ca. 12 Minuten)
- Der Gendarmenmarkt (ca. 20 Minuten)
- Der Checkpoint Charlie (ca. 20 Minuten)
- Die Siegessäule (ca. 30 Minuten)
Am Pariser Platz beginnt außerdem die berühmte Prachtstraße Unter den Linden, die dich bis zur Berlin Museumsinsel führt.

Siegessäule
Die Siegessäule ist mit ihren 67 Metern Höhe eines der markantesten Wahrzeichen Berlins. Die Säule wurde ursprünglich zwischen 1864 und 1873 errichtet, um an die siegreichen Kriege Preußens zu erinnern. Auf der Spitze der Säule thront die vergoldete Viktoria, die Siegesgöttin, die im Berliner Volksmund liebevoll „Goldelse“ genannt wird. Die 8,3 Meter hohe Bronzefigur wiegt beeindruckende 35 Tonnen und ist mit Blattgold überzogen, was sie von weitem golden schimmern lässt.
Die Aussichtsplattform erreichst du über 285 Stufen. Der Aufstieg lohnt sich aber definitiv: Von oben hast du einen fantastischen 360-Grad-Rundumblick über den Tiergarten, das Brandenburger Tor, den Reichstag, das Schloss Bellevue (Sitz des Bundespräsidenten) und bei gutem Wetter sogar bis zum Fernsehturm.
Vom Brandenburger Tor führt die breite Straße des 17. Juni direkt zur Siegessäule. Diese Straße erhielt ihren Namen zum Gedenken an den Volksaufstand in Ost-Berlin und der DDR am 17. Juni 1953.
Infos für deinen Besuch der Siegessäule
- Rund um die Siegessäule verläuft eine viel befahrene Straße. Nutze daher für deinen Besuch einen der Fußgängertunnel, die dich unterirdisch zur Siegessäule führen.
- Eintritt: 4,50 €.
- Anreise: entweder zu Fuß vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni oder mit dem Bus 100.

Holocaust-Mahnmal (Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Das Holocaust-Mahnmal ist eines der eindrucksvollsten und bewegendsten Denkmäler Berlins. Die von Peter Eisenman entworfene Gedenkstätte besteht aus 2.711 grauen Betonquadern (Stelen) unterschiedlicher Höhe, die auf einem wellenförmigen Feld angeordnet sind. Die Stelen sind zwischen wenigen Zentimetern und 4,70 Metern hoch und erzeugen beim Durchschreiten ein beklemmendes, labyrinthartiges Gefühl. Das Mahnmal erinnert an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden.
Unter der Gedenkstätte befindet sich der Ort der Information, ein unterirdisches Museum, das die Geschichte des Holocaust näher beleuchtet. Hier werden die Schicksale einzelner Opfer und ihrer Familien dokumentiert, historische Zusammenhänge erklärt und persönliche Briefe, Fotos und Dokumente gezeigt.
Der Eintritt sowohl für das Holocaust Mahnmal als auch zum Ort der Information ist kostenlos.

Unter den Linden
Unter den Linden ist Berlins berühmteste Prachtstraße und eine der schönsten Boulevards Europas. Die rund 1,5 Kilometer lange Allee erstreckt sich vom Brandenburger Tor bis zur Museumsinsel. Der Name der Straße geht auf die Linden zurück, die im 17. Jahrhundert auf Anordnung des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gepflanzt wurden.
Nimm dir unbedingt die Zeit, hier in Ruhe entlangzuspazieren. Entlang der Straße reihen sich historische Prachtbauten, Botschaften, Cafés und Geschäfte aneinander. Zu den architektonischen Highlights gehören die Humboldt Universität, die neue Wache, das Zeughaus sowie die Staatsbibliothek zu Berlin.
Zwischen den historischen Gebäuden findest du auch moderne Geschäfte, Flagship-Stores wie das House of Nivea und gemütliche Cafés, in denen du eine Pause einlegen kannst. Auch besonders ist die Seitengasse Friedrichsstraße, die an die Upper East Side in New York erinnert. Für Buchliebhaber lohnt sich ein Besuch bei Dussmann das KulturKaufhaus.
Wenn du in Berlin noch ein passendes Hotel suchst, kann ich das Motel One Berlin* direkt am Alexanderplatz empfehlen. Es bietet moderne Zimmer und die ideale Ausgangslage für Sightseeing.
Alexanderplatz: Fernsehturm & Weltzeituhr
Der Alexanderplatz, liebevoll „Alex“ genannt, ist einer der bekanntesten und belebtesten Plätze Berlins. Er ist Verkehrsknotenpunkt, Einkaufsmeile und Wahrzeichen zugleich. Besonders dominant ist hier der berühmte Berliner Fernsehturm. Du wirst staunen, von wie vielen Orten in Berlin aus du bei gutem Wetter den Berliner Fernsehturm sehen kannst. Kein anderes Gebäude prägt das Berliner Stadtbild so markant wie er.

Berliner Fernsehturm
Der Berliner Fernsehturm ist mit seinen 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands. Der Turm wurde zwischen 1965 und 1969 in der DDR erbaut und sollte die Leistungsfähigkeit des Sozialismus demonstrieren. Heute ist er eine der meistbesuchten Attraktionen Berlins.
Mit einem Aufzug gelangst du in nur 40 Sekunden in die markante Turmkugel auf 203 Metern Höhe, wo sich die Aussichtsetage befindet. Von hier hast du einen schönen 360-Grad-Panoramablick über ganz Berlin. Du erkennst alle wichtigen Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive: Brandenburger Tor, Reichstag, Siegessäule, Potsdamer Platz, den Tiergarten und vieles mehr.
Eine Etage höher, auf 207 Metern, befindet sich das Restaurant „Sphere Tim Raue“*. Das Besondere: Die Turmkugel dreht sich innerhalb einer Stunde einmal komplett um die eigene Achse, sodass du während des Essens immer wieder neue Perspektiven auf Berlin genießt.
Infos für deinen Besuch des Fernsehturms
- Tickets für den Fernsehturm* unbedingt online im Voraus buchen.
- Eintritt: 28,50 €

Weltzeituhr am Alexanderplatz
Ein weiteres Highlight am Alexanderplatz ist die Weltzeituhr, ein beliebter Treffpunkt der Berliner. Die 1969 eingeweihte Uhr zeigt auf 24 Metallplatten die verschiedenen Zeitzonen der Erde. Auf jeder Platte sind die wichtigsten Städte der jeweiligen Zeitzone abgebildet. Die Uhr ist ein Relikt aus DDR-Zeiten und steht mittlerweile unter Denkmalschutz.
Direkt am Alexanderplatz findest du auch das Einkaufszentrum „Alexa“, eines der größten Shopping-Center Berlins mit über 180 Geschäften.
Tipp: Auch Döner essen gehört für mich in Berlin einfach dazu. Einen der besten habe ich – nur wenige Gehminuten vom Alexanderplatz – im Alibaba Bistro gefunden.

Reichstagsgebäude
Das Reichstagsgebäude ist nicht nur der Sitz des Deutschen Bundestages, sondern auch eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Das imposante Gebäude im Stil der Neorenaissance wurde zwischen 1884 und 1894 erbaut und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seit 1916 thront die berühmte Inschrift „Dem Deutschen Volke“ in goldenen Buchstaben auf der Fassade des Gebäudes – sie wurde damals während des Ersten Weltkriegs aus französischen Kanonen gegossen.
Das Gebäude erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden und stand lange Zeit leer. Nach der deutschen Wiedervereinigung und dem Beschluss, Parlament und Regierung nach Berlin zu verlegen, wurde es umfassend renoviert und modernisiert. Im Rahmen dessen wurde das historische Gebäude um ein futuristisches Element ergänzt: die gläserne Reichstagskuppel.
Die Reichstagskuppel
Die Reichstagskuppel ist ein Highlight eines jeden Reichstagsbesuchs. Die rund 23 Meter hohe Glaskuppel symbolisiert Transparenz und Offenheit der Demokratie. Im Inneren der Kuppel führt eine spiralförmige Rampe nach oben, von der aus du einen fantastischen Blick über Berlin hast.
Die Besichtigung der Kuppel ist kostenlos, allerdings musst du dich vorher online über das offizielle Formular des Bundestages anmelden.
Ein weiteres Highlight ist das Dachgartenrestaurant „Käfer“. Auch von dort hast du einen schönen Ausblick über Berlin bis hin zum Fernsehturm. Sehr beliebt ist das Rooftop-Frühstück*.


Nach dem Reichstagsbesuch solltest du unbedingt noch einen kurzen Abstecher zum Bundeskanzleramt einplanen. Das markante, moderne Gebäude mit seiner charakteristischen weißen Fassade liegt direkt an der Spree, nur etwa 10 Gehminuten vom Reichstag entfernt. Du kennst es mit Sicherheit aus den Nachrichten – es ist der Arbeitsplatz des Bundeskanzlers.
Auch interessant: eine geführte Tour durch das Regierungsviertel* inklusive Besuch der Kuppel und des Plenarsaals.
Checkpoint Charlie
Der Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße ist einer der bekanntesten historischen Orte Berlins. Der Name „Checkpoint Charlie“ stammt aus dem Internationalen Buchstabieralphabet (A = Alpha, B = Bravo, C = Charlie) und bezeichnete den dritten alliierten Kontrollpunkt in Berlin. Zwischen 1961 und 1990 war der Checkpoint Charlie einer der wichtigsten Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin.
Heute steht hier größtenteils eine Rekonstruktion des originalen Kontrollhäuschens mit Sandsäcken und den berühmten Schildern „You are leaving the American Sector“. Auch wenn vieles nachgebaut ist, vermittelt der Ort dennoch einen Eindruck davon, wie die Teilung Berlins ausgesehen hat.
Auch sehr empfehlenswert in der Nähe ist DIE MAUER – Asisi Panorama. Das riesige 360-Grad-Panorama zeigt eindrucksvoll die Atmosphäre der geteilten Stadt in den 1980er-Jahren.

East Side Gallery
Die East Side Gallery ist eines der bekanntesten Überreste der Berliner Mauer. Auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern entlang der Mühlenstraße in Friedrichshain haben über 100 internationale Künstlerinnen und Künstler die ehemaligen Mauerreste mit bunten Graffitis gestaltet.
Die Kunstwerke entstanden ab 1990, kurz nach dem Fall der Mauer. Eines der bekanntesten Motive ist der „Bruderkuss“ von Dmitri Wrubel. Das Bild zeigt den sozialistischen Bruderkuss zwischen dem sowjetischen Staatschef Leonid Breschnew und dem DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker, begleitet von der Inschrift „Mein Gott, hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben“. Es ist eines der meistfotografierten Motive der East Side Gallery.
Die East Side Gallery steht unter Denkmalschutz, hat im Laufe der Jahre aber gelitten. 2009 wurde die Mauer umfassend renoviert und die meisten Kunstwerke wurden, größtenteils von den Originalkünstlern, neu gemalt.
Direkt in der Nähe lohnt sich auch ein Abstecher zur Oberbaumbrücke, der markanten Doppelstockbrücke über die Spree. Die 1896 erbaute Brücke verbindet die Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg und ist mit ihren roten Backsteintürmen ein wunderschönes Fotomotiv.


Potsdamer Platz
Der Potsdamer Platz zählt zu den bekanntesten Plätzen in Berlin. Er entstand nach der Wiedervereinigung aus einem ehemaligen Brachland. Heute ist der Potsdamer Platz ein belebter Platz mit Hochhäusern, Shopping-Centern, Kinos, Restaurants und Büros. Eines der Highlights ist Das Center am Potsdamer Platz mit seinem markanten, zeltartigen Glasdach.
Auf dem Potsdamer Platz treffen moderne Architektur und Geschichte aufeinander: Hochglänzende Hochhäuser stehen neben Überresten der Berliner Mauer, die als Mahnmal erhalten geblieben sind. Bei meinem letzten Besuch war ich von den Mauerresten jedoch etwas enttäuscht, da sie größtenteils mit Kaugummis überseht waren. Das hatte ich aus meinen letzten Besuchen ein wenig anders in Erinnerung.
Besonders empfehlenswert ist der Panoramapunkt* auf dem 103 Meter hohen Kollhoff-Tower. Mit dem schnellsten Aufzug Europas (Fahrtzeit nur 20 Sekunden) gelangst du zur Plattform und hast von dort einen schönen Blick über Berlin. Du siehst das Brandenburger Tor, den Reichstag, den Tiergarten, den Fernsehturm und natürlich den Potsdamer Platz selbst.


Museumsinsel
Die Museumsinsel im Herzen Berlins ist ein absolutes Muss für alle die gerne stundenlang durch Museen stöbern und kulturelle Highlights entdecken möchten. Das einzigartige Ensemble wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und beherbergt auf einer kleinen Spreeinsel gleich fünf weltberühmte Museen.
Die fünf Museen der Museumsinsel sind:
- Pergamonmuseum: Antike Bauten wie der rekonstruierte Pergamonaltar, das Ischtar-Tor aus Babylon und das Markttor von Milet (Achtung: derzeit wegen Renovierung geschlossen, voraussichtlich bis 2027); stattdessen lohnt sich ein Besuch des Pergamonmuseum. Das Panorama
- Neues Museum: Berühmte Büste der Nofretete im Ägyptischen Museum, umfangreiche Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte
- Alte Nationalgalerie: Werke der Romantik, des Impressionismus und der frühen Moderne, darunter Gemälde von Caspar David Friedrich, Claude Monet und Auguste Renoir
- Bode-Museum: Skulpturensammlung, ein Museum für Byzantinische Kunst sowie das Münzkabinett
- Altes Museum: Sammlungen antiker Kunst aus Griechenland, Rom und Etrurien
Die Lage an der Spree macht den Besuch zusätzlich besonders schön. Du kannst die Museumsbesuche perfekt mit einem Spaziergang entlang des Flusses oder einer Spreebootfahrt verbinden. Diese 1-stündige Bootstour* startet nur wenige Gehminuten entfernt am Anleger beim Nikolaiviertel
Praktische Tipps für den Besuch der Museumsinsel
- Bei Besuch von mindestens 2 Museen lohnt sich das Museumsinsel Kombiticket*
- Einzelticket pro Museum kosten ungefähr zwischen 12 und 14 €.

Berliner Dom
Der Berliner Dom ist nicht nur die größte Kirche Berlins, sondern auch ein echtes architektonisches Meisterwerk und für mich auch eines der schönsten Fotomotive der Stadt. Ein besonders schöner Fotospot zum Fotografieren des Berliner Doms ist die Rathausbrücke – von hier aus siehst du sowohl das Humboldt Forum als auch den Berliner Dom.
Die evangelische Kirche im Stil der Hochrenaissance mit barocken Einflüssen beeindruckt mit ihrer prächtigen Fassade und der markanten Kuppel. Die imposante Hauptkuppel ist 98 Meter hoch und schon von weitem sichtbar. Besonders beeindruckend ist die Kuppel von innen: die goldenen Verzierungen und die detailreichen Gemälde ziehen den Blick auf sich.
Ein besonderes Highlight ist der Aufstieg zur Kuppel. Über 270 Stufen geht es nach oben zur Aussichtsplattform. Der Aufstieg ist etwas anstrengend, aber die Aussicht lohnt sich absolut: Von oben hast du einen fantastischen Blick über die Museumsinsel, die Spree, das Humboldt Forum, den Fernsehturm und die Dächer der Innenstadt.
Der Eintritt in den Dom kostet 10 € (ermäßigt 7,50 €). Tickets sollten vorab online gekauft werden. Zu den Tickets.


Hackesche Höfe
Die Hackeschen Höfe sind ein historisches Juwel mitten in Berlin-Mitte und ein absolutes Highlight für alle, die das besondere Berlin abseits der großen Wahrzeichen erleben möchten. Das Gebäudeensemble besteht aus acht miteinander verbundenen Innenhöfen. Die Höfe im Jugendstil wurden 1906 eröffnet und stehen heute unter Denkmalschutz. Besonders der erste Hof beeindruckt mit seiner farbenprächtigen Jugendstil-Fassade – ein echter Hingucker und beliebtes Fotomotiv.
In den acht Höfen findest du eine bunte Mischung aus kleinen Läden, Kunstgalerien, Cafés, Restaurants, einem Kino und sogar Varieté-Theater. Darunter der Ampelmann Shop, die Röststätte Berlin und die Schokoladenmanufaktur Sawade Schokolade.
Tipp: Gleich ums Eck von den Hackeschen Höfen, in der Oranienburger Straße, findest du Curry 61 – einer der besten Orte, um die für Berlin typische Currywurst zu probieren. Die kleine Imbissbude ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.


Kurfürstendamm
Der Kurfürstendamm – von Berliner:innen liebevoll einfach nur „Ku’damm“ genannt – ist der berühmteste Boulevard im Westen Berlins. Die 3,5 Kilometer lange Einkaufsmeile ist gesäumt von Geschäften, Boutiquen, Luxusmarken, Cafés, Restaurants, Hotels und Kinos. Offiziell beginnt der Kurfürstendamm am Breitscheidplatz. Davor heißt die Straße Tauentzienstraße, an der sich auch das berühmte Berliner Kaufhaus KaDeWe befindet.
Der Ku’damm ist eine der wichtigsten Shopping-Adressen Berlins und vereint Luxusmarken wie Chanel oder Gucci, bekannte Flagship-Stores von Apple und Nike sowie internationale Modeketten wie Zara, H&M oder COS.
Neben Shopping bietet der Ku’damm auch kulturelle Highlights wie zum Beispiel die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die Ruine der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche wurde bewusst als Mahnmal gegen den Krieg erhalten.

KaDeWe – Kaufhaus des Westens
Das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) ist eine Institution in Berlin. Auf acht Etagen und 60.000 Quadratmetern findest du alles von Luxusmode über Kosmetik bis zu Wohnaccessoires.
Besonders beeindruckend ist die Feinschmecker-Etage im sechsten Stock. Von internationalen Delikatessen über eine riesige Auswahl an Käse- und Frischetheken bis hin zu feinen Süßspeisen, Wein, Champagner, Whisky, Kaffee und Tee bleibt hier kaum ein kulinarischer Wunsch offen. Ergänzt wird das Angebot durch mehrere Restaurants und Cafés, in denen du eine Pause einlegen kannst. Im siebten Stock befindet sich ein Restaurant mit Ausblick über die Dächer Berlins.
Das KaDeWe ist nicht nur ein Kaufhaus, sondern ein Erlebnis. Auch wenn du nichts kaufst, lohnt sich ein Bummel durch die Etagen.

Schloss Charlottenburg
Schloss Charlottenburg ist das größte Schloss Berlins und liegt im Westen der Stadt. Es war die Sommerresidenz der preußischen Königsfamilie. Der Bau begann 1695 und wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg erweitert.
Bei einem Besuch kannst du sowohl den Neuen Flügel als auch das Alte Schloss besichtigen. Im Neuen Flügel findest du Highlights wie die ehemaligen Wohnräume, die Goldene Galerie sowie die Silberkammer. Im Alten Schloss befindet sich das Porzellankabinett mit einer großen Sammlung an blau-weißem Porzellan.
Wer nur ein wenig dem Trubel der Stadt enfliehen möchte, für den lohnt sich ein Spaziergang durch den weitläufigen Schlossgarten. Dort findest du ein Mausoleum, das an einen antiken Tempel erinnert, sowie das Belvedere und den Neuen Pavillon.
Infos zum Besuch der Schloss Charlottenburgs
- Eintritt: 19 € für das Kombiticket für alle geöffneten Museen im Schlossgarten sowie für das Schloss Charlottenburg. Tickets vorab buchen.*
- Der Schlosspark ist kostenlos und täglich zugänglich.


Kreuzberg und die Markthalle 9
Kreuzberg gilt als eines der coolsten Viertel Berlins: multikulturell, alternativ und voller junger, internationaler Menschen. Hier zeigt sich die Stadt von einer lebendigen, authentischen Seite – bunt, laut und turbulent. Hier erlebst du ein authentischeres Berlin als in Berlin-Mitte.
Für alle, die gutes Essen lieben, ist die Markthalle 9 in Kreuzberg ein echter Tipp. Hier erwarten dich regionale und internationale Stände, Bäckereien, Käsereien, Metzgereien und frisches Gemüse. Besonders beliebt ist der Street Food Thursday: Jeden Donnerstagabend von 17 bis 22 Uhr verwandelt sich die Halle in einen bunten Street-Food-Markt mit internationalen Spezialitäten – von koreanischen Buns über äthiopische Gerichte bis zu veganen Burgern.


Gendarmenmarkt
Der Gendarmenmarkt zählt zu den schönsten Plätzen Berlins. Umrahmt wird der Platz vom Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem beeindruckenden Konzerthaus. In der Mitte des Platzes steht das Schillerdenkmal, eine Statue des berühmten deutschen Dichters Friedrich Schiller. Rund um den Gendarmenmarkt findet man zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants. Darunter das beliebte Rausch Schokoladenhaus, für alle die süße Souvenirs mit nach Hause nehmen möchten und das ERDINGER am Gendarmenmarkt.
Der Besuch des Gendarmenmarkt lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten Berlins verbinden. Er liegt zentral zwischen der Prachtstraße Unter den Linden und dem Checkpoint Charlie. Auch die Museumsinsel ist nicht weit entfernt.

Nikolaiviertel
Das Nikolaiviertel ist Berlins ältestes Wohngebiet und gleichzeitig eine Art Freilichtmuseum, das dich zurück in die mittelalterliche Geschichte der Stadt versetzt. Das charmante Viertel mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen und gemütlichen Restaurants liegt direkt am Ufer der Spree, nur wenige Gehminuten vom Alexanderplatz entfernt.
Das Viertel entstand in seiner heutigen Form 1987 zum 750. Stadtjubiläum Berlins. Viele der historischen Gebäude wurden rekonstruiert oder originalgetreu wieder aufgebaut, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren. Trotz des „nachgebauten“ Charakters versprüht das Nikolaiviertel einen besonderen Charme und gibt einen guten Eindruck davon, wie das alte Berlin ausgesehen haben könnte.
Zu den historischen Highlights im Nikolaiviertel zählen die Nikolaikirche, das Knoblauchhaus und der Ephraim-Palast. Mein Tipp: Schlendere durch die verwinkelten Gassen und genieße die besondere Atmosphäre. Die schönen Kopfsteinpflastergassen sind außerdem ein schönes Fotomotiv.




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